Teppich Muster ornamente

In turkmenischen Webereien, wie Taschen und Teppiche, werden Gullys oft wiederholt, um das Grundmuster im Hauptfeld (ohne die Grenze) zu bilden. [4] [5] Wenn du einen Abadeh kaufst, wirst du deinen Teppich für eine lange Zeit genießen. Aufgrund seiner Haltbarkeit eignet es sich für stark frequentierte Bereiche im Haus. Als Läufer im Eingangsbereich kann er ohne Angst vor einer schnellen Verschlechterung eingesetzt werden. Aufgrund ihres Preis-Leistungs-Verhältnises sind diese orientalischen Teppiche für alle, die zum ersten Mal einen Persischen Teppich kaufen und ihr Budget vielleicht nicht voll ausschöpfen wollen. Ein Gul (auch gol, göl und gül geschrieben) ist ein medaillonartiges Designelement, das typisch für traditionelle handgewebte Teppiche aus Zentral- und Westasien ist. In turkmenischen Webereien werden sie oft wiederholt, um das Muster im Hauptfeld zu bilden. Handgeknüpfte Perserteppiche aus der iranischen Provenienz Abadeh, einer Region zwischen Shiraz (Shiras) und Isfahan, zeichnen sich durch ihre Robustheit aus, die sie zu perfekten Begleitern im Alltag macht. Während diese Teppiche mit den feineren Teppichen z.B. von Isfahan oder Nain in ihrer Knotendichte von 140.000-320.000 Knoten pro m2 nicht mithalten können, sind sie dennoch von sehr guter Qualität. Meistens sind Abadeh Teppiche in Rottönen verknotet und haben eine Rosette in der Mitte mit Blautönen.

Sie sind inspiriert von Teppichen der Ghashgai-Nomaden, die durch Abadeh gingen. Nach ihrem Vorbild finden sich oft natürliche Motive und Ornamente, wie tiere und Pflanzen, auf den Teppichen. Westliche Künstler wie Hans Memling zeigten in mehreren seiner Gemälde orientalische Teppiche aus dem türkischen Anatolien mit Gullys, soweit diese als Memling-Teppiche bekannt sind. Diese Gullys enthalten oft Stern- oder (Haken-) Drachenmotive, wie sie auf Konya-Teppichen aus dem 15. Jahrhundert zu finden sind. [7] Das Vorhandensein des Hakenmotivs definiert einen „Memling-Teppich“. [8] Die Künstler Lorenzo Lotto und Hans Holbein, die anatolische Teppiche in ähnlicher Weise darstellten, haben auch die Sorten, die sie gemalt haben, nach ihnen benannt. [9] Der Begriff gul, gol, göl oder gül wird in Zentral- und Westasien und bei Teppichspezialisten im Westen weit verbreitet. Es kann vom persischen Wort gol, was Blume oder Rose bedeutet, oder vom türkischen Wort gül ableiten, was ähnlich eine Rose oder ein Roundel bedeutet.

[4] Guls sind Medaillons, oft achteckig und oft etwas eckig auf einem allgemein achteckigen Plan, obwohl sie innerhalb der Zwänge des Teppichwebens etwas abgerundet sein können, und einige sind lutschförmig (Rhombuses). Sie haben in der Regel entweder eine zweifache Rotationssymmetrie oder eine Spiegelreflexionssymmetrie (häufig sowohl links/rechts als auch nach oben/unten). [1] Die verschiedenen turkmenischen Stämme wie Tekke, Salor, Ersari und Yomut haben traditionell eine Vielzahl von Gullys, einige von altem Design, aber Gul-Designs wurden oft von mehr als einem Stamm und von Nicht-Turkmenen verwendet. [4] [5] Guls wurden im Westen historisch als Elefantenfußmotive beschrieben.

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